ICH WAR NOCH NIEMALS … auf dem San Bernardino GR
Blödsinn. Natürlich war ich schon auf dem San Bernardino. Sogar mehr als einmal. Ja, es gibt wohl keinen anderen Pass, auf dem ich öfter war.
mehr...Blödsinn. Natürlich war ich schon auf dem San Bernardino. Sogar mehr als einmal. Ja, es gibt wohl keinen anderen Pass, auf dem ich öfter war.
mehr...Nordwärts aus dem Dorf hinaus, dann linkerhand zwischen Zigüneregge und Chröscherezälg, dort liegt das Silbermoos. Was klingt wie der Name einer Schlagerband, ist ein Fleck Land, genauer eine Wiese, eingezäunt mit Elektrodraht und kuhfladengarniert
mehr...Der Monte Generoso ist mir selbstverständlich schon seit langer, langer Zeit wohlbekannt, wenn auch nicht als ein 1701 Meter hoher Berg der Tambogruppe, sondern als Kuchen, der bei Kindern und deren Eltern beliebt ist, denn er ist süss
mehr...Im Zug in den Süden las ich in den Tagebüchern des 2015 verstorbenen Literaturkritikers Fritz J. Raddatz, welche er noch zu Lebzeiten veröffentlichte; und da stolperte ich über Adolf Muschg, ein erstes Mal auf Seite 13, Unglückszahl, ...
mehr...Wenn das Licht ausgeht, die im Saal plaudernden Menschen verstummen, die Handys in den Hosensäcken verschwinden, der Projektor angeworfen wird und auf der Leinwand dann der Löwe brüllt – auf diesen Moment musste ich lange warten.
mehr...Sackgassen sind selten berühmt. Meist sind sie auch nicht sonderlich beliebt. Weshalb sollten sie es auch sein?
mehr...Humor ist wie Landschaft. Auch er hat eine Topografie. Oft ist er flach wie die Steppe in Kasachstan, manchmal ist er tief wie der Lago Maggiore.
mehr...Als ich aus dem Gebäude kam, schien die Sonne golden und die Blumen auf der Wiese strahlten leuchtend, als wären sie genmanipuliert. Das Blau im Himmel?
mehr...Vor Jahren schrieb ich eine Kolumne, in der ich forderte, dass alle Architekten des Landes eingesperrt gehörten. Schon während des Schreibens sah ich die Ungeheuerlichkeit und auch Unmöglichkeit dieser Forderung ein...
mehr...Ich mag Friedhöfe, es sind friedliche Orte, deswegen heissen sie ja auch so, wie sie heissen. Der Friedhof Friedental an der Friedentalstrasse in Luzern macht da keine Ausnahme.
mehr...Rosemarie hiess die Serviertochter des Restaurants zur Rose in Baldingen, damals, als man noch Serviertochter sagte, oder: «Frolein, ich bekomme eine Stange!»
mehr...Man sagt, Langenthal im «Oberaargou» sei so etwas wie Swissminiature, wenn jener Ort sich nicht auf Landes-Highlights spezialisieren würde, sondern im Kleinen einfach das ganze Grosse abbildete, denn Langenthal sei die eingekochte Schweiz, der Durchschnitt der Durchschnittlichkeit.
mehr...Der Velofahrer Marc Hirschi sagte unlängst in einem Interview, er habe sich nach Reisen gesehnt, als er noch KV-Angestellter gewesen sei. Nun als Radprofi und Sportzirkusnomade würde er «am liebsten zu Hause bleiben».
mehr...Das Spazieren ist dem Schriftstellern nicht unähnlich, denn bei beiden Disziplinen ist eine gewisse Absichtslosigkeit und ein nicht zu stark forciertes Tempo von Vorteil. Und so streift Christoph Simon einem Kater gleich durch sein Revier, die Länggasse...
mehr...Man weiss es: Google weiss alles. «Länggasse is a hip, bohemian area. Students and creatives frequent arts spaces with trendy bars, and intimate jazz and blues clubs.
mehr...Frühling («Früelig»). Die Menschen lieben ihn. Aber nicht alle. Denn während die einen wie besoffen («gstööbered») in seiner milden, aber verheissungsvollen Sonne liegen,...
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