Liebe in Frankreich – damals und heute
Vor zwanzig Jahren fuhr unser Autor eine Etappe der Tour de France. Nun fährt er sie noch einmal. Eine Übung im Älterwerden.
mehr...Vor zwanzig Jahren fuhr unser Autor eine Etappe der Tour de France. Nun fährt er sie noch einmal. Eine Übung im Älterwerden.
mehr...«Wie heisst noch gleich der Komiker, der nicht lustig ist?», wurde ich kürzlich von einem Freund gefragt. Ich musste ein Weilchen nachdenken.
mehr...Früher, so sagt man dann und wann – und gerne auch mit jammerndem Unterton –, sei alles besser gewesen. Das ist natürlich Blödsinn. Früher war nicht alles besser – manches aber schon.
mehr...Man kann fragen, wen man will, alle nicken zustimmend wie Wackeldackel: Die Atmosphäre im Strassenverkehr ist vergiftet, das Klima aufgeheizt, die Stimmung gereizt. Autos, Busse, Velos, Trams und tausend Füsse ....
mehr...18 fand ich noch nie eine besonders attraktive Zahl, irgendwie schief kommt sie daher, hinten gross, vorne klein, wie schlecht gebastelt. Gut, mit 18 Jahren wird man volljährig, man darf wählen und darf legal Wodka trinken, ...
mehr...Mein Kumpel Klumpen schrieb: «Alle haben Angst vor den bösen Algorithmen. Bei uns in Basel beschrieb dieser Begriff jedoch immer schon etwas anderes, etwas Schönes, nämlich Musik, zu der man besoffen tanzen kann.»
mehr...Wenn der Tag zu Ende gegangen ist und die Nacht ihre dunkle Decke über das Land und die Stadt gelegt hat, die Erde uns in die schwarze Leere des Universums dreht und die meisten Menschen wohl bereits schnarchend in ihren Betten liegen, ...
mehr...So mancher Mensch hat grössere oder kleinere Geheimnisse – Laster, denen er nicht widerstehen kann, die er aber nicht an die grosse Glocke hängt. Bei mir sind es etwa Snickers und Mayonnaise.
mehr...Wir kamen abends an und waren hungrig. Die Dorfschänke hatte geschlossen, aber der Rote Hahn war offen. Holzbänke mit durchgesessenen Sitzkissen, Tische mit Resopalbeschichtung, auf der Fensterbank Topfblumen.
mehr...Ich bin ein Freund des Wartens und der oft mit ihm einhergehenden Langeweile. Zum Beispiel beim Arzt, im Wartezimmer. Da studiere ich gerne die aufliegenden Zeitschriften, die ich selber niemals kaufen würde ...
mehr...«Versagen ist nicht schlimm», las ich auf dem Cover der «Schweizer Illustrierten». Ich griff sofort zu, kaufte das Magazin. Diese Überschrift sprach mich an, denn wie wohl jeder Mensch habe auch ich Angst vor dem Versagen, dann und wann.
mehr...Mein Nachbar stand vor der Türe, er hatte laut geklopft, ich sah Sorge in seinem Gesicht. Ob alles in Ordnung sei, wollte er wissen. Er habe gedacht, ich sei vielleicht in Not. Er habe Rufe gehört, laut und schrill. Eventuell müsse man die Polizei rufen?
mehr...Der Erste, der mir zum Geburtstag gratulierte, war kurz nach Mitternacht ein genossenschaftlich organisierter Detailhändler, per Mail. Und er hatte nicht nur liebe Worte, sondern auch ein Geschenk:...
mehr...Travis Scott und Drake zählen zu seinen Kunden: Der Ostschweizer OZ baut die Beats, die ihre Songs zu Millionenhits werden lassen. Ein Besuch beim Mann mit dem Zauberhändchen und den diamantenen Schallplatten an den Wänden.
mehr...Spätestens als ich mit einer Uhrenzeitschrift unter dem Arm vom Kiosk zurückkam, bemerkte meine Frau, dass etwas mit mir nicht stimmte.
mehr...Damit der Mensch sich erinnert, baut er Denkmäler, hohe Monumente, gewaltige Brunnen. Die sind meist männlichen Wichtigtuern des Zeitgeschehens gewidmet. Andere Dinge haben keine Denkmäler...
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